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Teure Eigentumswohnungen sind beliebter geworden

Teure Eigentumswohnungen sind beliebter


Eine erstaunliche Entwicklung ist auf dem Immobilienmarkt zu verzeichnen. Je teurer angebotene Eigentumswohnungen sind, desto mehr potenzielle Käufer zeigen Interesse am Erwerb der Immobilie. Die Nachfrage an Häusern auf dem Markt ist sogar geringer, als die Nachfrage an Eigentumswohnungen. Das gilt auch für Trier. Diese Erkenntnis gab eine Auswertung der Daten der Landesbausparkassen (LBS). Diese stellten Immobilienpreise und Wohneigentum gegenüber. Die Auswertung ergab, dass immer mehr Immobilienbesitzer Eigentumswohnungen im höheren Preissegment besitzen. In Städten mit hohen Lebenshaltungskosten, wie München und Stuttgart besitzen etwa 60 aller Haushalte eine Eigentumswohnung. In Städten mit geringeren Lebenshaltungskosten, wie Berlin und Bremen besitzen immerhin noch ca. 39 Prozent der Haushalte eine Eigentumswohnung als Immobilie.



Einfamilienhäuser in Zukunft weniger beliebt


Während bei den Eigentumswohnungen die Eigenheimquote steigt, sinkt diese bei Einfamilienhäusern. Bei diesen Immobilien ist es genau umgekehrt: Je höher der Preis, desto weniger potenzielle Käufer und Eigentümer, je geringer der Preis der Immobilie desto größer die Chance auf Kaufinteressenten. Die Daten der LBS besagen, dass freistehende Einfamilienhäuser in München durchschnittlich 750.000 Euro, in Düsseldorf ungefähr 450.000 Euro, in Berlin im Durchschnitt 240.000 Euro und in Bremen etwa 200.000 Euro kosten. In München besitzen ca. 40 Prozent aller Haushalte ein Einfamilienhaus, in Berlin etwa 61 Prozent und in Bremen sogar beachtliche  64 Prozent der Haushalte.



Baugeld bundesweit einheitlich


Anders als bei den Preisen für eine Immobilie gibt es bei den Hypothekenzinsen keine regionalen Preisunterschiede. Die Zinssätze sind in der Regel bundesweit einheitlich. Bundesweit tätige Banken gewähren zeitlich festgelegte Standarddarlehen zu den gleichen Konditionen wie Regionalbanken.