Zurück zu den News

Wohnen in Deutschland ist kaum noch bezahlbar


Der Mietspiegel für 2011/12 sagt aus, dass die Mieten weiter ansteigen. Das gilt nicht nur für Berlin, das ist in den meisten großen Städten der Fall. Nach Informationen des Kurier soll die Kaltmiete, die derzeit bei 4,80 Euro liegt im Durchschnitt liegt, auf etwa 5,00 Euro ansteigen.

Bei einer Wohnfläche von 100 qm sind das jährlich 240 Euro.
Dass die Mieten derart ansteigen wird der Wohnungsknappheit zugeschrieben. Die SPD will die Wohnungsknappheit in den Griff bekommen, indem sie die Einführung der Zweckentfremdungsverordnung, die u. a. im Jahre 2002 vom Oberverwaltungsgericht für ungültig erklärt wurde auf bestimmte Stadtbezirke einführen will. Nach dieser Verordnung ist es den Vermietern nicht mehr erlaubt, Mietwohnungen in Ferienwohnungen umzuwandeln.


Des Weiteren plant die SPD als Alternative zum Wohnungsneubau, dass leer stehende Bürokomplexe in Studentenappartements umgebaut werden und so den Studenten in Berlin zur Verfügung stehen. Fördergelder könnten für Erdgeschoss-Wohnungen zur Verfügung gestellt werden, damit diese wohnlich umgebaut werden können.