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Verkaufsrausch bei Immobilienmaklern


Wegen niedriger Zinsen und vermeintlich fehlender Anlagealternativen boomt der Verkauf von Häusern und Wohnungen wie kaum zuvor, aber leider ist das Ende schon vorhersehbar. Nach Angaben von den großen Maklerunternehmen ist eine Steigerung von 20% in Deutschland und im Ausland sogar bis 40% mehr an Provisionseinnahmen zu rechnen. In Hamburg haben sogar die sparkassennahen Makler Steigerungen bis zu 22 % erzielt. Münchener Makler haben es auf dem Markt noch leichter, da viele Großunternehmen Ihren Firmensitz in der Stadt haben, ist München an die Spitze geklettert, in der Kategorie Stadthäuser und Eigentumswohnung. Wegen der niedrigen Zinsen sind sogar Objekte mit einer Rendite von 3% interessant geworden in München. Daher ist es schon einigen Maklern unangenehm geworden. Kapitalanlagen in Sachwerten ist seit 2008 und 2009 bis zu 60% gestiegen, keine Alternativen Anlagen, niedrige Zinsen treibt die Anleger zum traditionellen Immobilie-Investment.

Nach Angaben der Experten wächst das Geschäft mit Miets- oder so genannten Zinshäusern, wo die Objekte bereits knapp werden. Provisionszuwächse bei manchen Maklern bis zu 170%.Allerdings werden die Geschäfte nicht so weiter laufen, da die erwartete Geldentwertung vor der Tür stehen könnte. Da die Inflationsrate von den Statikern auf 2,2% beziffert im europäischen Durchschnitt und in Deutschland die Lebensmittelkosten auf 3,6% gestiegen sind. Des Weiteren haben sich die Konditionen bei  Immobilienfinanzierung verschlechtert. Zu beachten sind die Preisrückgänge bei Immobilien bis Ende 2010, daher beabsichtigen viele Eigentümer eine Preisblase und wollen so schnell wie möglich Ihre Immobilien verkaufen. In allen wirtschaftliche Zeiten, ob gute oder schlechte, Immobilien werden immer gekauft und verkauft. Da auch ein sehr großes Klientel die Immobilien nicht als Sachwert, sondern als Luxusobjekt einkaufen.