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Immobilienmakler: Urteil

Immobilienmakler: Provisionsänderung?


Finanzbeamten sind der Ansicht, dass auf die Provision des Immobilienmaklers die Grunderwerbsteuer erhoben werden kann. In der Praxis gibt es Fälle wo die Grundsteuer auf die Courtage des Immobilienmaklers erhoben wurde. Eine Anweisung der Verwaltung soll Klarheit in dieser Angelegenheit schaffen zur Vermeidung der Steuerfalle. Ein Sachverhalt kann dazu führen, dass der Makler Grunderwerbsteuer auf seine Provision zahlen muss. Der Fall tritt nur ein, wenn die Provision des Immobilienmaklers als Gegenleistung zur Grundstückslieferung berechnet wird. Im notariellen Kaufvertrag muss der Erwerber einer Immobilie ausdrücklich die Schuld des Verkäufers in Bezug auf die Courtage des Immobilienmaklers übernehmen. Ohne den ausdrücklichen Hinweis in der notariellen Urkunde zahlt der Makler auch keine Grunderwerbsteuer auf die Courtage. Die Formulierung "der Erwerber übernimmt die Maklergebühren" führt zur Pflicht der Zahlung von Grunderwerbsteuer. Fehlt dieser Hinweis im Notarvertrag, so wird von der Erhebung der Steuer abgesehen. Dieses Urteil wurde vom Bundesfinanzhof entschieden und kann über die Internetseite des Bundesfinanzhofes unter dem Aktenzeichen (Az: II R 23/80) kostenlos heruntergeladen werden.


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