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Immobilienmakler und der Baron von Schlosshausen

Immobilienmakler: glaubte an Schlossverkauf und wurde vom "Baron von Schlosshausen" hinters Licht geführt


Ein Immobilienmakler und eine Familie aus dem Raum Westerwald wurden von einem Hochstapler belogen. Der angebliche Schlosserbe und Rennfahrer beauftragte den Immobilienmakler aus dem Rhein-Main-Gebiet mit dem Verkauf des Schlosses Château d' Azay-le-Rideau.  Der Gauner vermittelte die Story vorerst sehr glaubhaft. Sehr viele unwahre Aussagen wurden gegenüber dem Makler und der Familie gemacht. Der angebliche Schlossverkäufer soll ein Jahresgehalt von 100.000 Euro durch den Rennstall Porsche Manthey erhalten sowie millionenschwerer Erbe eines französischen Schlosses mit Weinbergen sein. Offensichtlich brachte der Betrüger sein Märchen glaubhaft rüber. Der Schwindler war sogar mit der Tochter des Hauses verlobt und richtete alleine dort schon einen Schaden von fast 2500 Euro an. Die Familie bekam ihr Geld leider nie zurück, da der Mann mittellos ist. Er gab an ein Erbe von 8 Millionen zu erhalten. Der Schwiegervater stellte aufgrund der Glaubwürdigkeit des Mannes den Kontakt zu einem Immobilienmakler her, den er gut kannte. Das Geschäft sollte dem Makler 12 Prozent Provision bringen. Vor Gericht äußerste sich der Immobilienmakler, dass er sich dafür schon mal ins Zeug legen würde. Einen potentiellen Käufer stellte der Makler nach kurzer Zeit vor. Jedoch flog der Schwindel dann auf und der „Baron von Schlosshausen“ flog auf. „Der Herr der Luftschlösser gehört ins Gefängnis.“, sagte der Richter. Ein halbes Jahr Knast droht dem Lügenbaron. Dies legte das Amtsgericht in Westerburg fest. Außerdem Betrugsurteil können noch weitere Urteile auf den Beklagten zukommen. Der Mann war bereits vorbestraft und muss deshalb die Haftzeit von einem Jahr absitzen. Der Mann wurde für den Immobilien-Betrug somit gerecht bestraft.