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Immobilienmakler: Kosten sollen geteilt werden


Die Immobilienmakler-Gebühren bei der Wohnungsvermietung, welche derzeit komplett auf den Mieter abgewälzt werden, sollten zukünftig zum Teil vom Eigentümer gezahlt werden. Die SPD fordert eine sogenannte „gerechte Verteilung“. In den meisten Städten ist die Zahlung von Maklercourtage nichts Ungewöhnliches. Der Bundestag berät sich momentan darüber. In Großstädten sowie in kleineren Städten ist die Wohnungssuche nicht immer einfach. Ein Immobilienmakler kann dem Interessenten dabei eine große Hilfe sein. In München findet man selten Wohnungen, bei denen keine Maklergebühr anfällt. Und wenn die Maklercourtage nicht gezahlt werden muss, zahlt der Kunde eine Gebühr für ein Internetportal, in dem er provisionsfreie Wohnungen finden kann. "Wir fordern ein Gesetz, das den Vermieter an den Kosten angemessen beteiligt.", sagte Christine Lambrecht von der SPD. In Paragraph 3 des Wohnraumvermittlungsgesetzes ist verankert, dass der Immobilienmakler für die Vermittlung einer Mietwohnung zwei Nettokaltmieten zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer verlangen darf. Beim Kauf einer Immobilie gibt es keine gesetzliche Regelung einer Provisionszahlung. Regional schwankt die Courtage zwischen 5 und 6 Prozent des Kaufpreises einer Immobilie. Die Kontaktvermittlung zwischen Vermieter und Mietinteressent ist die Grundlage für den Provisionsanspruch des Immobilienmaklers. Bei leer stehenden Wohnungen wird der Vermieter ebenfalls zur Kasse gebeten. Dies kommt eher seltener vor. Der Mieterschutzbund unterstützt die Forderung der Partei nicht.

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