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Neue Kündigungsfristen bei Immobilien

Eine fristlose Kündigung des Mietverhältnisses ist nicht immer möglich. Es gibt jedoch Ausnahmefälle wie z.B. Lärm, Tierhaltung, Gewalt und Besitz von Cannabispflanzen, welche zur fristlosen Kündigung führen können. Bei Gewalt des Mieters gegenüber dem Vermieter mit der Pistole oder mit einem Messer muss der Mieter sofort seine Koffer packen. Bei Drogenhandel in einer gemieteten Wohnung kann ebenfalls fristlos gekündigt werden. Auch nicht erlaubt sind unangekündigte Tierhaltung, Prostitution oder Lärmbelästigungen. Des Weiteren sind bauliche Veränderungen in Mietverhältnissen nicht erlaubt, außer diese Veränderungen stellen eine Verbesserung der Immobilie dar. Detaillierte Urteile können über die Suchmaschine „Google“ recherchiert werden.


Unter folgenden Aktenzeichen können Einzelfälle die zur Kündigung führen nachvollzogen werden:


Landgericht Kaiserslautern (AZ: 2 S104/82)

Landgericht Karlsruhe (9 S 360/00)

Landgericht Köln (1 S 251/93)


Immobilieneigentümer haben es nicht immer einfach mit ihren Mietern. Die Wahl des Mieters kann durch einen Immobilienmakler vereinfacht werden, da dieser im Vorab die Bonität sowie weitere Kriterien des möglichen Mieters überprüft, bevor es zur Unterzeichnung des Mietvertrages kommt.