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Senioren Wohnungen: betrogen beim Wohnen


Senioren um Ihre Alterssicherheit betrogen



Dulsberg. In dem guten Glauben, sicher und kompetent beraten zu werden, wandten sich 6 Senioren an die Firma "Seniorinvest". Sie glaubten, einen geeigneten Ansprechpartner in Sachen Rücklagen im Alter gefunden zu haben und  investierten fleißig in ihre Alterssicherung. Dabei ahnten sie nicht, dass sie stattdessen um ca. 680 000 Euro betrogen wurden.Wegen gewerbsmäßiger Untreue muss sich Heike K. im Namen der Firma „Seniorinvest“ nun vor dem Landgericht Hamburg verantworten. Der Angeklagten wird vorgeworfen, die Senioren unter falschem Vorwand überredet zu haben, in den Bau von Seniorenwohnungen zu investieren. Eine Wohnanlage solle in dem Ortsteil Dassendorf erbaut werden. Die geplante Wohnanlage wurde in Dassendorf jedoch nie fertig gestellt. Statt einer Baumitteilung wurden die Senioren auf eine unendlich scheinende und unverschämte Warteliste gesetzt. Ein über 90-jähriger Mann erhielt den Wartelistenplatz Nummer 1065. Mittlerweile soll der Alterswohnsitz in Dassendorf bereits für 180 000 Euro verkauft worden sein.


Der Lebensgefährte von Heike K. und ihr Sohn sollen ebenfalls in die Geschäfte der Beratungsfirma verwickelt sein. Auf dem Bankkonto von Heike K. Partner sollen Geldeingänge der Firma „Seniorinvest“ verzeichnet sein. Der Sohn habe ebenfalls finanzielle Zusprüche erhalten.


Neben Bargeld soll die Firma "Seniorinvest" auch ein Reihenhaus und eine Eigentumswohnung erhalten haben. Hier wird Heike K. vorgeworfen, das Haus unberechtigt verkauft zu haben und die Wohnungen unberechtigt  vermietet zu haben. Die Angeklagte selber schildert den Tatbestand jedoch anders: Sie habe die Kunden bei Problemen im Bereich Patientenverfügungen und betreutes Wohnen beraten. Sie habe die Kunden in der Martha-Stiftung in Blankenese integriert.

Immobilienmakler Trier