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Immobilien: Streichen bei Auszug: neues Urteil

 

 

Immobilien: Mieter müssen nicht immer streichen nach Auszug

Die Renovierungspflichten in den heutigen Mietverträgen sind schon lange überholt. Denn der Bundesgerichtshof hat durch diverse Urteile diese Paragraphen in den Mietverträgen nichtig gestellt. Malern oder Tapezieren sollen die Mieter immer nach Auszug aus der Wohnung, wenn es nach dem Vermieter geht. Die Berliner Morgenpost hat ein Immobilientelefon eingerichtet und dort kamen viele Fragen auf zum Thema Schönheitsreparaturen. Die Mietrechtexperten des Verbandes Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen stehen dort Rede und Antwort. In den Mietverträgen ist meistens verankert, dass nach Ablauf gewisser Zeiträume bestimmte Räume renoviert werden müssen. Z.B. soll nach vier Jahren die Heizkörper oder die Türen gestrichen werden.  Wenn im Mietvertrag nicht detailliert formuliert wird, wie beispielsweise „je nach Abnutzung“ oder im allgemeinen Teil renoviert werden muss, dann dürften diese Paragraphen mit den Schönheitsreparaturen unwirksam sein.  Das BGB liefert dazu schon einige Antworten. Wenn es keine gültige Vereinbarung über Schönheitsreparaturen gibt, dann ist  die Ausgangsrechtslage gültig, wie es im Gesetz steht - und damit muss der Vermieter selbst für seine Reparaturen aufkommen und nicht der Mieter.