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Immobilien: Solarförderung wird gekürzt

Durch die Kürzungen der Solarförderung werden Immobilienkäufer weniger Solaranlagen kaufen für ihre eigenen Immobilien.


Umweltminister Röttgen hat sich mit der Solarbranche auf eine Kürzung der Solar-Subventionen auf bis zu 15 Prozent ab dem 01.07.2011 geeinigt. Die nächste Kürzung wäre nach den bisherigen Vereinbarungen eigentlich erst im Januar 2012 fällig gewesen. Die Höhe der neuerlichen Förderkürzungen richtet sich dabei nach der Installation neuer Fotovoltaik Anlagen im Zeitraum von März bis Mai dieses Jahres. Als Bemessungsgrundlage dient die dabei produzierte Leistung in Megawatt. Bei 5.500 MW würde die Kürzung beispielsweise 9% betragen. Erst ab einer Leistung von über 7.500 MW würde die Kürzung in Höhe von 15% zum Tragen kommen. Dieser Kompromiss muss noch den Bundesrat passieren. Aus SPD-geführten Ländern  gibt es jedoch heftigen Widerstand. Hintergrund der Kürzungen ist u.a. die von der Bundesregierung befürchtete Beeinträchtigung der Netzstabilität wegen der stark ansteigenden Leistung: 2010 war für die Solarbranche ein Rekordjahr. Während sich der Umweltminister zufrieden über den erreichten Kompromiss äußerte, reagierte Günther Cramer, der Präsident des Bundesverbands Solarwirtschaft, zurückhaltender. Dies würde wohl kurzfristig den Kostendruck auf die Branche erhöhen, damit die Preise für Solaranlagen trotz gekürzter Subventionen attraktiv bleiben. Viele Immobilienmakler bertaten in punkto Solarförderung.

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