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Immobilien: Mietnomaden haben es zukünftig nicht mehr so einfach

 

Zukünftig sollen es Immobilieneigentümer einfacher haben Mietnomaden aus einer Wohnung fristlos zu kündigen. Dies gilt beispielsweise bei nicht gezahlter Kaution. Wohnungsräumungen werden in speziellen Fällen somit auch vereinfacht. Ein sogenanntes „Berliner Modell“ steht in Planung. Der Besitzer eines Hauses dürfte dabei ein Pfandrecht ausüben und dieses bei Wohnungsräumungen am Mietereigentum ausüben. Eine einstweilige Verfügung könnte durch die zuständigen Amtsgerichte dann die Räumungen beschleunigen. Bei Sanierungen von Luxuswohnungen werden Eigentümer von Immobilien es dafür schwerer haben als zuvor. Für das kommende Jahr stehen einige Änderungen durch die schwarz-gelbe Regierung im Programm. Kündigungen bei Eigenbedarf werden nicht mehr wie bisher anerkannt, falls die Regierung das Gesetz beschließen sollte. Bis dato konnte man mit einer Frist von drei Monaten nach Grundbucheintragung dem Mieter kündigen wenn man eine neue Immobilie erworben hat. Die Mietminderung bei Sanierung wird keinen Bestand mehr haben. Mieter werden verpflichtet Sanierungsarbeiten zu dulden. Aufwendungen bei Anschaffung einer Photovoltaik-Anlage könnten auf den Mieter umgelegt werden in Form einer Mieterhöhung. Sogar eine Erneuerung einer Heizanlage kann dem Mieter zur Last gelegt werden. Mietminderungen bei Modernisierung werden nicht mehr möglich sein. „Minderungsausschluss bei rechtlich verpflichtenden ordnungsgemäß durchgeführten energetischen Modernisierungen“, lautet der Vorschlag für die Gesetzesänderung.