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Immobilien: Kautionszahlung erst bei Benennung des Sonderkontos

Immobiliennachrichten: Immobilien Trier


Bei Abschluss eines Mietvertrages verlangt der Eigentümer einer Immobilie in der Regel eine Kaution von zwei bis drei Monatskaltmieten. Ein Urteil des Bundesgerichtshofes (BGH) besagt, dass die Kaution erst zahlbar ist, wenn ein insolvenzfestes Sonderkonto benannt wird. Dies wurde vom BGH vor kurzer Zeit in Karlsruhe entschieden. Eine Kaution muss nicht in bar gezahlt werden und auch nicht auf ein privates Konto des Vermieters überwiesen werden. Es kann darauf bestanden werden, die Kaution auf ein insolvenzfestes Sonderkonto zu zahlen. Das Vermögen des Eigentümers soll von der Kaution getrennt gehalten werden. Damit wird sichergestellt, dass bei Insolvenz des Vermieters, die Kaution nicht verwertet wird. Eine Familie aus Nordrhein-Westfalen bekam Recht vor dem Bundesgerichtshof. Diese sollte die Kaution in bar übergeben. Da die Familie dies nicht wollte, kündigte der Vermieter sofort.

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