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Die Baufinanzierung – Angebote vergleichen und sparen

Die Finanzierung eines Bauvorhabens (z. B. Eigenheim) oder die Anschaffung einer bereits bestehenden Immobilie erfolgen entweder ganz aus Eigenkapital oder aus Eigenkapital und Fremdmitteln. Die Fremdmittel, mit denen der Bauherr oder Erwerber die Lücke zwischen den Bau- oder Anschaffungskosten und dem vorhandenen Eigenkapital schließt, bezeichnet man als Baufinanzierung.

Die für eine Baufinanzierung am häufigsten genutzte Darlehensform ist das sogenannte Annuitätendarlehen. Hierbei bleibt die monatliche Rate die Kreditlaufzeit über gleich. Der in dieser Rate enthaltene Zinsanteil ist am Anfang sehr hoch, der enthaltene Tilgungsanteil sehr niedrig. Der Zinsanteil sinkt von Rate zurate, während sich der Tilgungsanteil entsprechend erhöht. Dies rührt daher, dass sich der Zinsanteil stets aus der noch bestehenden Restschuld errechnet, die mit jeder Rate weniger wird. Die häufigsten Darlehenstypen zur Baufinanzierung sind das Hypothekendarlehen und der Bausparvertrag.

Das Hypothekendarlehen

Bei einem Hypothekendarlehen wird als Sicherheit für den Darlehensgeber i. d. R. eine Grundschuld auf das finanzierte Objekt eingetragen (Buchgrundschuld), durch die der Darlehensgeber das Recht erhält bei einem Forderungsausfall durch Verwertung der Immobilie die noch bestehende Darlehensschuld zu tilgen. Hypothekendarlehen werden von Banken, Bausparkassen und Lebensversicherungsgesellschaften angeboten. Hierbei sind auch Kombinationsdarlehen mit geförderten Darlehen (kfw z. B.) möglich.

Wesen von Bausparverträgen

Bei einem Bausparvertrag zahlt man bereits vor dem Bauvorhaben einen festgelegten Betrag (Bausparsumme) an die Bausparkasse. Die Bausparsumme wird verzinst und nachdem der vom Vertrag vorgeschriebene Teil der Bausparsumme (z. B. 40 Prozent) eingezahlt wurde ist der Bausparvertrag zuteilungsreif. Das bedeutet, dass ab diesem Zeitpunkt über die gesamte Bausparsumme (Guthaben und Darlehen) verfügt werden kann.

Bauspardarlehen haben häufig einen wesentlich niedrigeren Zinssatz als Hypothekendarlehen. Jedoch werden im Gegenzug die abgesparten Beträge recht niedrig verzinst und das Darlehen muss innerhalb kurzer Laufzeiten (durchschnittlich elf Jahre) zurückgezahlt werden. Zudem fordert auch die Bausparkasse eine Grundschuld und so kommen sich Bausparkasse und das Institut, das ein Hypothekendarlehen anbieten häufig ins Gehege. Bauspardarlehen eignen sich daher eher, wenn der Bauherr oder Erwerber über sehr viel Eigenkapital verfügt oder wenn Modernisierungsarbeiten anstehen. Bausparverträge können staatlich gefördert (Arbeitnehmersparzulage, Wohnungsbauprämie) werden.

Der Vergleich von Finanzierungsangeboten lohnt sich vor allem bei der Baufinanzierung! Hypothekenbanken, Versicherungsgesellschaften und Bausparkassen haben unterschiedliche Beleihungsgrenzen (wie viel Prozent des Wertes der Immobilie werden maximal finanziert) , bewerten die persönliche Bonität unterschiedlich, haben unterschiedliche Zinssätze, bieten verschiedene Möglichkeiten zu Sondertilgungen oder Veränderungen des Tilgungssatzes. Angebote von Baufinanzierungen vergleichen.

Wichtige Kriterien für einen Vergleich sollten der Effektivzinssatz der Baufinanzierung (Gesamteffektivzins), die entstehenden Nebenkosten und die nach Ablauf der Zinsbindung verbleibende Restschuld sein. Vergleichen Sie in Ruhe und sparen Sie bares Geld bei der Baufinanzierung Ihrer Traumimmobilie!