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Der Weg zu mehr Eigenkapital für´s Eigenheim


Immer mehr Banken und Baufinanzierer im Internet sind der Meinung, dass man für die eigenen vier Wände heute gar kein Eigenkapital mehr braucht. Das ist sehr riskant, sagen auf der anderen Seite Verbraucherschützer und Kreditberater. Bislang galt die Regel „mindestens 20 Prozent der Kosten für das Eigenheim sollten aus Eigenkapital bestehen“. Diese Regel scheint nicht mehr gültig zu sein und so wird immer häufiger eine Vollfinanzierung für den Immobilienkauf bzw. -bau angeboten.


Doch zu was das führen kann, haben wir vor einigen Jahren in den USA erlebt. Viele Familien konnten die Vollfinanzierung ihres Eigenheims nicht mehr tragen. Es kam zum Super-GAU. Damit einem Bauherrn oder Immobilienkäufer in Deutschland dieses tragische Ende erspart bleibt, sollte weiterhin daran gearbeitet werden, Eigenkapital für die eigenen vier Wände zu sparen. Und dafür gibt es die unterschiedlichsten Möglichkeiten.


Der gute alte Bausparvertrag beispielsweise ist immer noch sehr beliebt und erleichtert es ungemein zu mehr Eigenkapital zu kommen. Auch das Stichwort Wohn-Riester sollte berücksichtigt werden und nicht zuletzt auch die Möglichkeit, Eigenkapital in Form von Eigenleistung beizubringen. Letzteres meint, dass wenn ein Bauherr sich seine Nike Schuhe anzieht und an seinem Bau so viel wie möglich selbst macht, dies von Banken ebenfalls als Eigenkapital gewertet wird. Auch beim Immobilienerwerb sind viele Arbeiten gegeben, die vom Hauskäufer selbst erledigt und damit als Eigenkapital gewertet werden.


Wer ein wenig Risikofreudiger ist, der kann sich auch mit dem Devisenhandel auseinandersetzen. Er gilt als die Geldanlageform überhaupt, wenngleich auch ein hohes Risiko damit verbunden ist. Beschäftigt man sich aber mit den Geschehnissen am Forex-Markt, das ist der Handelsplatz für Devisen, dann kann man sein Eigenkapital damit schon pushen.


Doch ganz gleich für welche Art der Eigenkapitalbeschaffung man sich auch entscheidet, man sollte sich im Vorfeld immer von einem versierten Fachmann beraten lassen und sich alle Möglichkeiten gut erklären lassen.